Programm

BoBiennale // Programm

bobiennale

last minute

Ausstellung/Installation

Die Bochumer Künstlerin Doreen Becker öffnet ihr Atelier im Rahmen der BoBiennale als Ausstellungsraum in der Hammer Speckschweiz.

Zu sehen sind neben ihren eigenen Arbeiten, die Werke der in Tschechien lebenden deutschen Künstlerin Karin Hilmar.

 

Doreen Becker

Die Künstlerin Doreen Becker präsentiert in der Ausstellung Objekte, Arbeiten auf Papier und eine für den Anlass konzipierte Installation.
Ihr Farbspektrum reicht wie in den meisten ihrer Werke von reinem Weiß bis zum tiefsten Schwarz mit all seinen Nuancen, immer unterbrochen von signalsetzenden Kontrastfarben und überraschenden Alltagsmaterialien.

In den Arbeiten der Künstlerin spiegelt sich immer auch ihre Herkunft aus der Region wieder. Bezüge zur Geschichte des Reviers finden sich teils bewusst herbeigeführt, teils unterbewusst aus der persönlichen Geschichte der Künstlerin als auch durch den Betrachter assoziiert in den Werken wieder. Erst auf den zweiten Blick bemerkt der Besucher die Verbindung zu den Brachflächen ehemaliger Zechen- und Industriestandorten, den dort abgebauten oder weiterverarbeiteten Rohstoffen und den Bezug zu hier neu entstandenen Naturlandschaften.

 

Karin Hilmar

Alle gezeigten Arbeiten der Künstlerin Karin Hilmar sind aus den Jahren 2015 bis 2017. Sie sind in ihrer neuen Heimat, im Atelier in Tschechien entstanden.

Die Bildhauerin zeigt Plastiken aus Gips, geschliffen und geweißt oder farbig gefasst und auf farbige Sockel gelegt, die als Bestandteil der Komposition fungieren. Als Erweiterung ihrer plastischen Arbeit stehen die im direkten Zusammenhang zu den Skulpturen zu sehenden Leinwandarbeiten.

Inspiriert wurde der Arbeitsprozess durch die Lebens- und Arbeitssituation der Künstlerin in einer dörflichen Umgebung mit viel Garten und Natur und freiem Blick in ursprüngliche Landschaften.

So hat sich ein Wechsel zurück zu klassischen Materialien und Formen eingestellt. Dies geschah durch die temporäre Isolierung vom Kunstbetrieb, eine Rückbesinnung auf die eigene Person und auch auf die seit der Kindheit vielgeliebten Kunstwerken von Arp und Matisse, aber auch der französischen Impressionisten Bonnard und Monet sowie Künstlern wie Frank Stella.

Beide Künstlerinnen verbindet neben der Liebe zur Kunst, die jahrelange gemeinsame Arbeit und eine intensive Freundschaft.
Beide Frauen beschäftigen sich in ihren Werken mit ihrem unmittelbaren Umfeld, jede mit ihrer besonderen Wahrnehmung der Natur.

 

Ausstellungsdauer: 9. bis 18. Juni 2017

Öffnungszeiten:
Fr., 9. Juni:19 – 24 Uhr
Sa., 10. und So., 11. Juni: 14 – 18 Uhr
Di., 13. Juni bis So. 18. Juni von 16 – 19 Uhr