HueStones

Eine interaktive Skulptur für die Huestraße

Sitzmöbel sind ein wichtiges Element in unseren Innenstädten – zum Verschnaufen, zur Orientierung und um mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen. Sitzmöbel laden ein. Sie verbessern die Aufenthaltsqualität der Innenstadt.

 

Die HueStones sind zunächst einmal ein Beitrag dazu.

Aber die HueStones wurden von einem interdisziplinären KünstlerInnen-Kollektiv gemeinsam entwickelt und realisiert.

Und so kommt es, dass die HueStones mehr als eine schöne Anschauung und Sitzflächen zu bieten haben.

In die Oberfläche des von den Steinbildhauerinnen Nicola Bohnen und Heidrun Kerstan-Bohnen gestalteten skulpturalen Objekts sind Elemente aus Shungit eingearbeitet, einem sehr seltenen elektrisch leitfähigen Naturstein.

Diese tiefschwarzen Elemente fungieren als Sensoren, durch die man mit dem Objekt in Interaktion treten kann:
Fünf Kugeln und ein kleines Rechteck registireren Berührungen und bringen so die Skulptur zum Klingen und bei Dunkelheit auch zum Leuchten.

Der Konzept- und Medienkünstler Wolfram Lakaszus und das Lichtkunstduo scheinzeitmenschen haben die auditiven und visuellen Antworten des Steinobjekts gestaltet.

Was man auf der Straße nicht sieht: Die Skulptur ist mit dem Internet verbunden. Jede Berührung der schwarzen Shungit-Elemente lässt in der Ferne - in den Atelies des KünstlerInnen-Kollektivs - kleine Satelliten der HueStones erklingen.

 

Lichtzeichen in der Fußgängerzone?
Klänge zu den Rhythmen der Stadt?
Wir laden dazu ein, den Stein zu erkunden und zu bespielen.

 

Foto: scheinzeitmenschen Foto: scheinzeitmenschen