Strippenziehen II - The Next Generation

Die Gründer:innen gehen von Bord.

Aktuell und in der jüngeren Vergangenheit ist es in vielen Kulturorganisationen zu einem Generationenwechsel gekommen. Vielerorts steht dieser kurz bevor.

Viele neue Strippenzieher:innen haben ihre Arbeit aufgenommen und dabei neue künstlerische Formate und Methoden eingeführt. Nicht selten denken diese neuen Führungskräfte ihre Organisationen radikal neu und suchen einen direkteren Austausch mit dem Publikum. Dabei erleben sie viele Blockaden und Herausforderungen, die viele Transformationsansprüche im Keim ersticken.

Die veränderten Herangehensweisen führen nicht selten zu Konflikten oder Auseinandersetzungen mit der Vorgängergeneration über die Grundausrichtung der jeweiligen Institution. Diese Kontroversen lähmen dringend notwendige Reformprozesse.

Auftakt der Gespräche - im Rahmen unserer Reihe Strippenziehen - mit neuen und alten Führungskräften aus dem Kulturbereich sowie Expert*innen für Change-Prozesse.

Nilüfer Kemper
dott – dortmunder tanz- und theaterszene e.V.
Roger Christmann
Tanztheater Wuppertal Pina Bausch GmbH
Christina Ludwig
Stadtmuseum Dresden
Matthias Rauch
NEXT Mannheim
Friederike Ankele
Landesmusikakademie und Musikland Niedersachsen gGmbH

 

Moderation: Peter Grabowski

Anmeldung:  https://pretix.eu/kupoge/strippenziehen2/

Zoom: Link

Meeting-ID: 814 3291 1185
Kenncode: 732864

 

 


Die Reihe Strippenziehen

Das Figurentheater-Kolleg, die Rottstr5-Kunsthallen und die Kulturpolitische Gesellschaft starten bei der bobiennale ihre gemeinsame Reihe Strippenziehen rund um das Thema Change- und Innovationsmanagement im Kulturbereich.

Es braucht deutlich reflexivere Kulturorganisationen, die sich stärker an gesellschaftlichen Fragen orientieren, selbstkritisch die eigene Programmarbeit hinterfragen und auf diese Weise ein anderes künstlerisches Selbstverständnis etablieren.

Doch wie gelingt die Transformation? Wie müssen sich die kulturellen Infrastrukturen in ihren Prozesslogiken verändern, um neuen Bedürfnissen gerecht werden zu können? Wer hat eigentlich die Gestaltungsmacht und welche Formen der Führung sind notwendig?

Diese und andere Fragen werden in unterschiedlichen Formaten (Podiumsdiskussion und Workshops) diskutiert.

Die ersten beiden Veranstaltungen finden während der bobiennale statt. Weitere werden folgen.